> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 05. Mai 2010
 

Verantwortung für Zukunft

Zürn-Gewerbeschule bei Unesco-Projekttag dabei

Überlingen - Kaum ein Ereignis zeigt eindringlicher, wie lange die Folgen von unverantwortlichem Umgang mit dem technischen Potenzial spürbar sein können, als die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vom April 1986. Die radioaktiven Spuren, die damals Leben und Gesundheit vieler Menschen kostete, sind auch 24 Jahre später noch nachweisbar. Unter dem Motto „Unser Handeln – unsere Zukunft“ stehen daher auch die Projekttage der Unesco- Schulen, die regelmäßig an den Atomunfall in der Ukraine erinnern. Zu dieser Vereinigung gehört auch die Überlinger Jörg-Zürn-Gewerbeschule, die mit allen Schülerinnen und Schülern auf der Hofstatt auf sich und die Verantwortung für die Zukunft der kommenden Generationen aufmerksam machte.

Koordiniert vom Pädagogen Peter Gött, präsentierten sie Projekte aus den Themenbereichen Umwelt und Energie, Schulpolitik und Soziales. Mit Plakaten, Computer-Präsentationen und Live-Performances, mit eigenen Werkstücken, mit Sketchen und Satire setzten die Gruppen ihre Arbeit in Szene und zogen die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Flankiert wurden die Informationen mit Musik der Schulband und Rap-Aufführungen.

Ein ganze aktueller Beitrag war die Vorstellung eines Elektrofahrzeugs in Kooperation mit der Markdorfer Firma Linnig. Mit Unterstützung der Firmenvertreter erläuterten die Schüler Funktion und Einsatzmöglichkeiten der abgasfreien Antriebstechnik und gestatteten dem Publikum einen Blick unter die Motorhaube. Auch eine 

Noch vor dem Berliner "Elektromobil-Gipfel" präsentierte die Jörg-Zürn-Gewerbeschule in Kooperation mit der Markdorfer Firma Linnig auf der Hofstatt unter anderem das Vorführmodell eines Elektroautos mit abgasfreier Antriebstechnik.
Bild: Walter

Umfrage hatte die Gruppe vorbereitet, um das  Interesse und die Bereitschaft der Autofahrer zum Umstieg zu erkunden.

Die Jörg-Zürn-Gewerbeschule ist seit 1988 Mitglied des Netzwerkes der deutschen Unesco- Projektschulen. Sie leben internationale Verständigung, Nachhaltigkeit und interkulturelles Lernen vor. Themen wie Menschenrechte, Umweltschutz und Toleranz werden im Unterricht behandelt und in Form von Projektarbeit vermittelt.

Informationen im Internet:
www.ups-schulen.de

 
 
 

Hanspeter Walter, Südkurier Überlingen, 05.05.10  

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