Das Berufsbild |
| Das
Berufsbild |
Von allen
Wissenschafts-
gebieten
hat in den vergangenen Jahrzehnten einerseits die Biologie und andererseits die Informationstechnologie die
aufsehen erregendsten
Fortschritte erzielt. Die Erfolge der Molekularbiologie und der Biotechnologie
führen derzeit zu einer enormen wirtschaftlichen Entwicklung. Was weltweite
Humangenomprojekt erbrachte eine fast unübersehbare Menge an Daten, die nur
mit Hilfe von Computern erfasst, geordnet und mit speziellen
Software-Programmen ausgewertet werden können. In diesem neuen als Bioinformatik
bezeichneten Berufsfeld können technische Assistenten wesentliche
Aufgabenbereiche übernehmen.
 |
Der/die Technische Assistent/in
für Bioinformatik und Molekularbiologie übernimmt auf diesen
Fachgebieten vor allem die versuchstechnischen Tätigkeiten wie Vorbereitung
und Durchführung der Experimente und wertet diese Daten mit Hilfe
spezieller Softwareprogramme aus. Diese Arbeiten erfordern Spezialisten,
die sowohl über molekularbiologische Fertigkeiten als auch über
vertiefte Kenntnisse in der Anwendung von aktuellen Computerprogrammen
verfügen. |
|
| Arbeitsmöglichkeiten |
Arbeitsmöglichkeiten
finden sich hauptsächlich in biochemischen, molekularbiologischen,
mikrobiologischen und medizinischen Forschungs- und
Untersuchungslaboratorien. Auch eine Vielzahl neugegründeter Firmen
benötigt in diesem Bereich zunehmend Arbeitskräfte.
|
Lerninhalte
(Wochenstunden: 1. / 2. Jahr) |
Fachtheoretischer
Bereich |
(15
/ 9 Wochenstunden)
- Mikrobiologie und Molekularbiologie
- Bioinformatik und EDV
- Biologie, Chemie und Biochemie
- Physik, Mathematik und Fachrechnen
|
Fachpraktischer
Bereich
|
(15 / 19
Wochenstunden) Es werden moderne Methoden und Techniken entsprechend den
fachtheoretischen Themen mit folgenden Schwerpunkten angewendet:
- Bioinformatik-Praktikum
- Molekularbiologisches und Gentechnisches
Praktikum
- Biologisches und Biotechnisches Praktikum
- Physikalisches, chemisches und
biochemisches Praktikum
- Projektarbeit
|
| Allgemeiner
Bereich
|
(4 / 5
Wochenstunden)
|
| Außerdem
|
Zusatzunterricht
zum Erwerb der Fachhochschulreife
|
|
Unterrichtsinhalte |
| |
Schwerpunkt der
Ausbildung sind die Praktika (ca. 50% der Wochenstunden). In der
Praktikumsgruppe arbeiten maximal 12 Schüler/innen.
Unterrichtet werden moderne Methoden und
Techniken unter Einsatz aktueller Software mit folgenden Schwerpunkten:
- Computereinsatz am Arbeitsplatz:
-
Meßwerterfassung
- Dokumentation
- digitale Bildbearbeitung
- Bioinformatik:
- Datenbank-Recherchen im Internet
- Spezielle Anwenderprogramme
- DNA-Analyse
- Strukturvorhersage von Proteinen
- Virtuelles Klonieren

- Mikrobiologie und Gentechnik:
Nachweis, Vermehrung und Isolation
von Mikroorganismen und deren Erbmaterial
- Biotechnologie:
- EDV-gesteuerte Fermentertechnologie
- Produktgewinnung und -aufbereitung
- Zellkulturtechnik
- Analytik und Biochemie:
- Atom- und Molekularspektroskopie
- Elektrophoresen
- Chromatographien
|
Kosten |
| |
Es besteht
Schulgeld- und Lernmittelfreiheit. Für persönliche Materialien und
Kleingeräte fallen Kosten von etwa 140,- EUR pro Jahr an. |
|
Förderung
|
- Unterhaltsbeihilfen nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) je nach
Einkommen und Wohnort
- Zuschuss für die tägliche Fahrt zur Schule
- Förderung durch das Arbeitsamt bei gegebenen persönlichen
Voraussetzungen (Auskunft beim Arbeitsamt)
|
| Unterbringung |
- Privater Wohnungsmarkt
- Vermittlung der frei werdenden Zimmer der Absolventen durch
das Sekretariat
- Schülerwohnheim "die
herberge"
|
| Verpflegung |
- Mittags in der Schulmensa
- Nahe gelegene Gaststätten und Imbiss-Stuben
- Private Verpflegung
|
| Information |
Mehrmals jährlich finden BTA-Infotage
statt. Eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich. Den nächsten aktuellen
Termin entnehmen Sie der Startseite dieser Website.
Weitere Informationen können Sie auch über das Sekretariat
telefonisch erfragen, Tel. 07551/809230
Montag
- Freitag von 8.00 - 12.30 Uhr
|
|
Anmeldung
|
|
Voraussetzung
|
MITTLERER
BILDUNGSABSCHLUSS:
- Realschulabschluss
- Mittlere Reife (Gymnasium)
- Fachschulreife
- ein dem Realschulabschluss gleichwertiger Hauptschulabschluss und Berufsausbildung
|
| Bewerbung |
- Anschreiben
- Lebenslauf (tabellarisch)
- Zeugnisse
a) Zeugnis der Mittleren Reife bzw. Halbjahreszeugnis
vor Abschluss der
Mittleren Reife.
b) Schüler der gymnasialen Oberstufe legen zusätzlich
zum Zeugnis der Mittleren Reife das Abiturszeugnis oder das
letzte Schulzeugnis vor.
c) Zeugnis der Mittleren Reife nach der
9+3-Regelung.
|
| Aufnahme |
- Ausbildungsbeginn:
jährlich nach den Sommerferien in Baden-Württemberg
- Schulplatzzusage:
ab 20. März erhalten die Bewerber eine Nachricht über die
Aufnahme.
- Auswahl:
Übersteigt die Anzahl der Bewerbungen die Zahl der Ausbildungsplätze, so wird ein Auswahlverfahren durchgeführt, das sich an den Noten der Fächer
Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften orientiert.
- Warteliste:
Wer keine Zusage bekommt, wird auf einer Warteliste vorgemerkt. Falls Schulplätze frei
werden, können Bewerbungen bis zum Schulbeginn berücksichtigt werden.
|
|
Bewerbungen werden ganzjährig
entgegengenommen!
|
| Anmeldeformular |
Das
Anmeldeformular ist im Sekretariat der Schule erhältlich oder Sie können
es direkt hier runterladen.
Anmeldeformular
Hinweis: Beim Internet Explorer mit der
rechten Taste anklicken
und
"Ziel speichern unter..." auswählen!
|