| Die Web-Grafik ist eine ganze Wissenschaft für
sich. Wer damit arbeitet, muss eine Menge Dinge beachten. Die größte
Herausforderung bestehet darin, bei möglichst gute Qualität möglichst
kleineren Dateigrößen und somit kürzere Ladezeiten zu erzielen.
Die technischen Grundlagen
Wie eine Webgrafik beim Internet-User dargestellt wird, hängt in erster
Linie von der Monitorauflösung, Grafikkarte, sowie des Betriebssystems
und der verwerdeten Browsers. Die Monitorauflösung gibt an aus wievielen horizontalen und vertikalen
Pixeln sich das Monitorbild sich zusammensetzt. Heutzutage haben die
meist verbreiteten Monitore eine Bildschirmdiagonale von 17 Zoll. Sie
werden mit Auflösung von 800x600 Pixel bis 1024x768 Pixel betrieben.
Nicht zu vergessen aber immer noch genutzte 15 Zoll Monitore, die mit
einer niedrigeren Auflösung betrieben werden. Oder auch größere
Monitore bis zu 21 Zoll, die aber eher im professionellen Bereich
eingesetzt werden.
Hardware&Software
Die meisten PCs laufen mit dem Betriebsystem Windows9x/2000/NT. Hier
ist bei der grafischen Darstellung die Anzahl der Bildpunkte pro Zoll
(dpi) auf 72 dpi begrenzt. Bei MAC's beträgt dieser Wert 96 dpi. Wenn
Sie also eine Grafik auf Ihrer Internet-Seite mit 300 dpi speichern,
kann diese hohen Auflösung eh nicht dargestellt werden und der
Speicherbedarf solcher Grafiken ist auch sehr groß.
GIF
Das Graphics Interchange Format (GIF) ist das gebräuchliche Bitmap-Format
für die Darstellung von Grafiken im Internet. Entwickelt wurde es vom
Online-Dienst Compuserve. Die Anzahl der Farben bei GIF-Grafiken ist auf
256 Farben begrenzt. Die Verkleinerung der Dateigröße ist zusätzlich
mit Reduzierung der Farbpalette möglich. Dabei gehen aber die
Farbinformationen verloren. GIF-Format eignet sich besonders für
Grafiken mit geringer Farbanzahl, Logos, Buttons und Hintergründe, die
kachelnartig sich wiederholen.
JPEG
Im Gegensatz zu GIF erhält JPEG (Joint Photographic Experts Group)
sämtliche Farbinformationen eines RGB-Bildes. Es ist möglich die im
JPEG gespeicherten Bilder zu komprimieren. Dabei wird die Dateigröße
reduziert. Je höher die Komprimierung, desto niedriger wird die
Bildqualität und umgekehrt. Am besten eignet sich JPEG-Format zum
speichern von Fotos und Halbtonbildern.
Weiter siehe:
Grafiken für das Web einscanen und
speichern
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