> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 22. Oktober 2002
   

Auf die Straße darf er nicht

Neuer Mini Cooper für die Ausbildung im Kraftfahrzeugbereich der Jörg-Zürn-Gewerbeschule

Überlingen (hk) Die Jörg-Zürn-Gewerbeschule verfügt über einen fabrikneuen Mini Cooper. Die BMW AG übergab in Zusammenarbeit mit dem Autohaus Auer das Fahrzeug an Schulleiter Kurt Boch. Der Mini soll der Ausbildung im Kraftfahrzeugbereich zu Gute kommen. Boch: "Wir werden dieses Schulungsmittel, wann immer es die Ausbildungsordnung und der Lehrplan es erfordern, sinnvoll und zweckerfüllt einsetzen."

Joachim Mühleisen, Leiter "After Sales" für den Vertrieb Deutschland-Südwest, zeigte sich davon überzeugt, dass mit der Übergabe des Fahrzeuges ein wesentlicher Beitrag geleistet werde, um die persönliche Qualifikation eines jeden Einzelnen zu fördern. Der Mini Cooper, ausgestattet mit Klimaanlage, Servolenkung, ABS, dynamischer Stabilitätskontrolle und Radioanlage, hat einen Wert von rund 20 000 Euro. An ihm können alle wichtigen Diagnose- und Messverfahren getätigt werden; zur Benutzung im öffentlichen Verkehr ist er allerdings nicht zugelassen. Mühleisens Dank galt dem Autohaus Auer für deren "maßgeblichen Einsatz".

Rektor Boch gab zu verstehen, dass die Einführung neuer Technologien und der Wissenszuwachs in kürzester Zeit von allen verlange, sich ständig den neuesten Erkenntnissen und Entwicklungen anzupassen. Ein intelligenter Umgang mit moderner Technologie werde an immer mehr Arbeitsplätzen gefordert. Die Aufgaben 

Einen neuen Mini Cooper für die Kfz-Ausbildung der Jörg-Zürn-Gewerbeschule bekam Schulleiter Kurt Boch (vorne rechts) von Joachim Mühleisen, BMW-Vertrieb Deutschland-Südwest, überreicht. Darüber freuen sich auch (von rechts) die Fachlehrer Gerhard Löffler, Günter Oellinger und Klaus Blum sowie Erwin Duscher und Manfred Hecht vom Autohaus "Auer".
BILD: KLEINSTÜCK

qualifizierter Fachkräfte würden in allen Bereichen komplexer, routinehafte Arbeiten dagegen weniger. "In nahezu allen Tätigkeitsbereichen steigt deshalb der Bedarf an hochqualifizierten, leistungsfähigen und leistungsmotivierten Fachkräften", sagte Boch. Mit dem neuen Auto sei gewährleistet, dass die Ausbildung im Kraftfahrzeugbereich auf dem Standard gehalten werden könne, "der erforderlich ist, um die heutigen Anforderungen zu erfüllen". Wenn nicht ausreichend genug an der Schule gelehrt werde, "dann haben wir ein Problem mit unseren Lehrlingen", verwies Erwin Duscher vom Autohaus Auer auf den Vorteil für die Kfz-Betriebe.

 
 
 

Holger Kleinstück, Südkurier Überlingen, 22.10.2002

nach oben