> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 31. Juli 2009
 

Neun Damen meistern Prüfungshürde

Gesellenprüfung im Friseurhandwerk an der Jörg-Zürn-Gewerbeschule in Überlingen

Zwei recht stressige Tage liegen hinter den neun jungen Damen, die mit der praktischen Gesellenprü­fung die letzte Hürde ins Friseur­handwerk genommen haben. Nicht nur Schneiden und Legen der Haar­pracht standen auf dem Prüfungs­plan, sondern auch diverse kosmeti­sche Aufgaben. Und alles unter den strengen Augen von Thomas Mattes, Andreas Walter, Nicole Rolle und Alice Hagg.

ÜberlingenDer Werkstattraum für Friseure an der Jörg-Zürn-Gewerbeschule bot die räumliche Grundlage der Prüfung. Mit neun Prüflingen war die diesjährige Abschlussklasse laut Pressemitteilung besonders schwach. Die nächsten zwei Klassen seien zwar wieder etwas stärker, allerdings würden dann auch die neuen Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen greifen.

Das Dienstleistungsangebot der Friseure beschränke sich heute bei weitem nicht mehr nur aufs Haareschneiden, Legen oder Färben, teilt die Jörg-Zürn-Gewerbeschule weiter mit. Hinzu gekommen seien auch verschiedene kosmetische Behandlungen. Und vor allem sei auch viel Kreativität gefragt. Das spiegele sich auch in der der Prüfungsordnung wieder, die so umfangreich sei, dass der praktische Teil gar nicht mehr an einem Tag zu leisten ist.

Dass die Prüflinge ausgerechnet am Sonntag und am Montag, ihren beiden freien Tagen, zur Prüfung antreten mussten, hat seinen Grund, teilt die Jörg-Zürn-Gewerbeschule weiter mit: Bisher sind die Prüflinge häufig mit der Ausrede gekommen, werktags würden sie niemanden finden, der Modell sitzen würde. So hat man denn in Baden-Württemberg einheitlich den Sonntag zum Prüfungstag gemacht." Aus sieben Teilen setzt sich die praktische Prüfung zusammen.

Bei den beiden ersten Aufgaben ist nach einer Vorlage ein Damenhaarschnitt und ein Herrenhaarschnitt mit verschiedenen Schnitttechniken zu machen. Dann gilt es einen Damenkopf mittels Dauerwelle umzuformen und eine Frisur zu gestalten. Weiter muss an einem Übungskopf eine Frisur gestaltet werden unter Berücksichtigung verschiedener Einlegetechniken, wobei auch ein Haarteil eingearbeitet werden muss. Im kosmetischen Teil muss die Haut beurteilt, ein 

Sie legten die Gesellenprüfung im Friseurhandwerk an der Jörg-Zürn-Gewerbeschule in Überlingen ab. Die Gesellinnen zusammen mit den Prüfern Thomas Mattes und Andreas Walter.
Diese Herren stellten sich bei der Abschlussprüfung der Friseurinnen für einen Haarschnitt zur Verfügung.

Behandlungsplan erstellt und eine pflegende  kosmetische Behandlung einschließlich Gesichtmassage gemacht werden. Danach ist ein kundenorientiertes Beratungsgespräch zu führen.

Schließlich kommt das so genannte Gesellenstück noch an die Reihe. Eine komplexe Aufgabe, bei der eine Damenfrisur unter Berücksichtigung von Kopf- und Gesichtsform sowie der Haarqualität zu fertigen ist. Außerdem müssen die Haare gefärbt werden. Schließlich wird noch ein Make-up aufgetragen. Dieses muss einem bestimmten Anlass entsprechen. Und nicht zuletzt müssen die Fingernägel stimmen, denen eine dekorative Gestaltung zu verpassen ist.

  Die Gesellinnen

Die Gesellenprüfung für das Friseurhandwerk haben bestanden:
Jasmin Burgmaier (Ausbilder: Richard Grathwohl, Markdorf)
Jasmin Endress (Ausbilder: Manuela Heiberger, Kleinschönach)
Elena Glökler (Ausbilder: Richard Grathwohl, Markdorf)
Jennifer Jegle (Ausbilder: Uli Zipfel, Deggenhausertal)
Ekatharina Khalvachi (Ausbilder: Oliver Riemer, Überlingen)
Salome Kirchmann (Ausbilder: Gerlinde Bosch, Immenstaat)
Katharina Küce (Ausbilder: Mandy Ricke, Pfullendorf)
Heike Stärk (Ausbilder: Fr. Alber, Überlingen)

 
 
 
 

Südkurier Überlingen, 31.07.09

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