> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 27. Mai 2009
 

„Wer anfängt, der bleibt auch“

Pharmazieunternehmen Roche bei den angehenden biologisch-technischen Assistenten in der Jörg-Zürn-Gewerbeschule     

Überlingen - Die angehenden biologisch-technischen Assistenten, die in Kürze ihre Abschlussprüfung an der Jörg-Zürn- Gewerbeschule in Angriff nehmen werden, erhielten Besuch von einem kompetenten Team des Pharmakonzerns Roche. Die Firma Roche, die in Penzberg am Starnberger See ein großes Forschungs- und Produktionszentrum unterhält, bringt den künftigen biologisch-technischen Assistenten alljährlich anhand verschiedener Vorträge die Arbeitswelt in der pharmazeutischen Industrie nahe.

Die für Personalfragen zuständige Mitarbeiterin Dillmann erläuterte die weltweiten Aktivitäten des Pharmakonzerns und stellte die Entwicklung des Werkes Penzberg vor, welches noch vom bekannten Arzneimittelhersteller Boehringer Mannheim begonnen wurde. Nach der Übernahme dieser Firma durch den Roche-Konzern, stellt der Standort Penzberg heute nach Angaben der Roche-Mitarbeiterin „nach einer weiteren, langjährigen Aufbauarbeit einen der modernsten Betriebe im Bereich Biotechnologie in Europa dar.“ Das Unternehmen setzte auf biotechnologisch hergestellte Arzneimittel, die sich unter anderem auch als hochwirksam bei der Krebsbekämpfung erwiesen hätten. Weltweit entwickele sich der Markt mit derartigen Präparaten zu einem Milliardengeschäft mit starkem Entwicklungspotential.

Die bei Roche tätige technische Assistentin Scholz berichtete den Schülern über den Ablauf ihrer täglichen Arbeit. Ein Argument dafür, dass das Arbeitsklima und die Bezahlung bei Roche stimmt, ist ihrer Darstellung zufolge die geringe Fluktuation des Personals. Wer einmal in Penzberg anfange, der bleibe auch dort.

Schließlich erhielten die Schüler durch den Wissenschaftler des Teams, Gloss, einen guten 

Roche

Das Unternehmen Roche wurde 1896 in Basel (Schweiz) gegründet. Ein Jahr später bereits entstand die deutsche Niederlassung in Grenzach. Von einem kleinen Arzneimittellabor entwickelte sich Roche zu einem der führenden und forschenden Unternehmen im Gesundheitssektor. Im Jahr 2008 wurden alleine in Penzberg am Starnberger See über 40 neue Stellen für technische Assistenten geschaffen. Trotz der Wirtschaftkrise gibt man sich bei Roche optimistisch, was die Erweiterung des Marktes für biotechnologisch produzierte Arzneimittel betrifft. So wurde auch für das Jahr 2009 ein weiterer Zuwachs von 30 Stellen in Aussicht gestellt. Weltweit beschäftigt der Konzern 80 000 Mitarbeiter, 13 000 in Deutschland.

Einblick in die Prozesstechnik der Produktionsanlagen bei Roche. Bei einigen Schülern machte sich angesichts der hochmodernen, aber sehr komplexen Fermenteranlagen Skepsis breit. Diese Angst versuchte Gloss den Schülern zu nehmen, indem er darstellte, wie gut die Berufsanfänger während der Einarbeitungsphase von Fachleuten betreut werden.

Mit dem Hinweis, dass bei den Bewerbern außer fachlicher Kompetenz vor allem Teamfähigkeit, akkurates Arbeiten, Zuverlässigkeit und Interesse am Projekt gefragt sind, wurden den Schülern am Ende die Bewerbungsmodalitäten im online Verfahren kurz erläutert.

      
 
 
 

Südkurier Überlingen, 27.05.09

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