> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 06. Februar 2009
 

Entscheidung: Beruf oder doch die Schule

Die beruflichen Schulen veranstalten am morgigen Samstag einen Informationstag - 
Zahlreiche Schultypen

Überlingen (mac) Jährlich müssen sich viele Jugendliche zwischen einem vielfältigen Angebot an beruflichen und schulischen Möglichkeiten entscheiden. Sie stehen vor dem Einstieg in eine Berufsausbildung oder vor der Option, die schulische Laufbahn fortzusetzen. Was tun? Der Trend, sich für die Schule zu entscheiden, wächst, die Zahlen der vergangenen Jahre sprechen dafür. Doch bevor sich die jungen Leute – meistens mit Hilfe der Familie – entschließen, ist es wichtig, sich ausreichend zu informieren. Im beruflichen Schulzentrum ist das morgen, Samstag, möglich.

Die Entscheidung, „welche Schule soll ich weiter besuchen“, ist oft nicht leicht, denn gerade an der Jörg-Zürn-Gewerbeschule, der Constantin-Vanotti- Schule und der Justus-von Liebig-Schule im beruflichen Schulzentrum stehen eine Vielzahl von Schultypen zur Verfügung. Nach Darstellung von Gerhard Löffler, Abteilungsleiter an der Jörg-Zürn- Gewerbeschule, sind diese drei Schulen offen sowohl für die Abgänger der Haupt- und Förderschulen wie auch für die Schülerinnen und Schüler, die an Gymnasien, Realschulen, zweijährigen Berufsfachschulen und an Werkrealschulen einen mittleren Bildungsabschluss erworben haben. Ihnen stünden Schularten offen, in denen eine Berufsausbildung vermittelt werde oder in denen sie sich weiterbilden und höher qualifizieren könnten. Löffler: „Dabei findet neben der Vertiefung der Allgemeinbildung eine Profilierung in einem beruflichen Schwerpunktbereich statt, die für eine spätere Tätigkeit oder Ausbildung vorteilhaft ist.“

Löffler verweist aber auch darauf, dass man innerhalb der Möglichkeiten differenzieren muss: „Den Abgängern der Hauptschulen stehen neben den dualen und schulischen Ausbildungsgängen das Berufsvorbereitungs- beziehungsweise das Berufseinstiegsjahr sowie die ein- und zweijährigen Berufsschulen offen.“ Schüler mit einem Mittleren Bildungsabschluss könnten sich neben einer Berufsausbildung auch für unterschiedliche Berufskollegs und berufliche Gymnasien entscheiden. Wichtig zu beachten sei außerdem, dass für bestimmte Schularten besondere Aufnahmevoraussetzungen gelten.

Für die Schüler der Gymnasien stellt sich der Weg in die Berufsschule einfach dar: Sie können nach Klasse 10 oder, seit der Schulreform G8, nach Klasse 9 in die beruflichen Gymnasien wechseln.

Wer sich einen Durchblick in diesem breiten Band der Möglichkeiten schaffen will, kann dies beim Informationstag der Jörg-Zürn-Gewerbeschule, der Constantin-Vanotti-Schule und der Justus-von-Liebig-Schule am morgigen Samstag, 7. Februar, tun. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr können sich Schüler und deren Eltern informieren. Die Anmeldungen für die beruflichen Vollzeitschulen müssen bis Freitag, 27. Februar, erfolgen.

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Die drei beruflichen Schulen in Überlingen:
Jörg-Zürn-Gewerbeschule
     
Kurt Boch,
Schulleiter der Jörg-Zürn-Gewerbeschule Überlingen

Constantin-Vanotti-Schule
     
Gerhard Krimmer,
Schulleiter der 
Constantin-Vanotti-Schule
Überlingen

Justus-von-Liebig-Schule
    
Gerhard Bertsche,
stellvertretender Schulleiter der
Justus-von-Liebig-Schule
Überlingen
Bilder: Holger Kleinstück
 
 
 

Südkurier Überlingen, 06.02.09

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