> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 04. Februar 2010
 

Zwischen Schulbank und Beruf

Informationstag von Jörg-Zürn-, Constantin-Vanotti- und Justus-von-Liebig-Schule

Weiter in die Schule gehen oder doch lieber eine Berufsausbildung anfangen? Diese Frage stellt sich jedes Jahr Schulabgängern und Schülern mit mittlerem Bildungsabschluss. In Überlingen hat deswegen eine Veranstaltung Tradition, die ihnen bei der Entscheidung helfen soll: Am Samstag, 6. Februar, laden die drei beruflichen Schulen zu ihrem Informationstag.

Überlingen - Der Informationstag richtet sich an Abgänger von Haupt- und Förderschulen, aber auch an Schülerinnen und Schüler, die an Gymnasien, Realschulen, zweijährigen Berufsfachschulen und an Werkrealschulen einen mittleren Bildungsabschluss erworben haben. Zwischen 9 Uhr und 12 Uhr können sie sich am Samstag zusammen mit ihren Eltern über die Angebote der Jörg-Zürn-Gewerbeschule, der Constantin-Vanotti-Schule und der Justus-von-Liebig-Schule jeweils vor Ort informieren.

„Dabei können die jungen Besucher erfahren, wie vielseitig die Schulen sind. Das übersteigt oft ihre Vorstellungskraft“, erklärt Gerhard Löffler, Abteilungsleiter der Jörg-Zürn-Gewerbeschule. Mit ihren Werkstätten oder Küchen überraschten die drei beruflichen Schulen viele, die bislang nur Unterricht im Klassenverband kennengelernt hätten.

Am stärksten sei dabei ein Strukturwandel an der Justus-von-Liebig-Schule zu spüren. Die ehemalige haus- und landwirtschaftliche Schule bietet inzwischen Schularten im Bereich Ernährung, Erziehung und Pflege an. Ab dem nächsten Schuljahr werden in Kooperation mit der Helios-Klinik außerdem die beiden Ausbildungsberufe „Altenpflege“ und „Krankenpflege“ angeboten. Neu ist auch die einjährige Berufsfachschule für Altenpflegehilfe. Das Berufsvorbereitungsjahr wird im Schulversuch zum Bildungsgang „Vorqualifizierung Arbeit und Beruf“ weiterentwickelt.

Auch die Constantin-Vanotti-Schule bietet ab dem kommenden Schuljahr einen neuen Bildungsgang für Schüler mit Mittlerem Bildungsabschluss an, wenn ihm der Kreistag zustimmt. Neben dem kaufmännischen Berufskolleg I und II wird ein weiteres zweijähriges kaufmännisches Berufskolleg „Fremdsprachen“ mit Zusatzunterricht zum „Staatlich geprüften Wirtschaftsassistent“ angeboten.

An der Jörg-Zürn-Gewerbeschule stehen den Schülern Schularten offen, in denen eine Berufsausbildung vermittelt wird oder in denen sie sich weiterbilden und höher qualifizieren können. Dazu gehört auch das Technische Gymnasium, das die Schüler auf ein Studium in Maschinenbau, Elektrotechnik oder vielen anderen Studiengängen vorbereitet.

Auskünfte und Informationsmaterial gibt es am Samstag auch in den Sekretariaten der Schulen. Die Anmeldungen für die beruflichen Vollzeitschulen müssen bis Freitag, 26. Februar, eingehen.

Wer sich dazu entschließt, weiter die Schulbank zu drücken und sich zu qualifizieren, ist am Samstag beim Informationstag richtig. Für Schulabgänger und all jene, die einen mittleren Bildungsabschluss in der Tasche haben, veranstalten die drei beruflichen Schulen in Überlingen einen Tag rund um ihre Lehrangebote.
Berufliche Schulen in Überlingen
Jörg-Zürn-Gewerbeschule
     
Kurt Boch,
Schulleiter der Jörg-Zürn-Gewerbeschule Überlingen

Constantin-Vanotti-Schule
     
Joachim Maurer,
Schulleiter der 
Constantin-Vanotti-Schule
Überlingen

Justus-von-Liebig-Schule
    
Liliane Frank,
Schulleiterin der
Justus von Liebig Schule
Überlingen
Bilder: SK-Archiv/Holger Kleinstück/Gerhard Löffler
 
 
 

Heike Schmieder, Südkurier Überlingen, 04.02.10

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