> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 27. November 2009
 

Saubere Energie für die Zukunft

Jugendenergietag in Singen und Schaffhausen setzt ein Zeichen für aktiven Klimaschutz - Exkursionen im Grenzgebiet

Jugendliche aus Österreich, der Schweiz und Deutschland trafen sich in Schaffhausen und Singen zum Jugendenergietag. Auf Exkursionen informierten sie sich über neue Möglichkeiten der Energieversorgung und wägten später deren Potential für die Zukunft ab.

Singen - Schüler aus der Schweiz, Österreich und Deutschland trafen sich in Schaffhausen, um beim Jugendenergietag mehr über mögliche alternative Energiekonzepte zu erfahren und deren Wirkpotential zu analysieren. Veranstaltet wurde der Jugendenergietag von der Bodenseeagenda 21. Diese ist eine Kooperation zwischen den Seeanrainern Schweiz, Österreich und Deutschland. Seit 1999 setzt sich die Agenda für eine nachhaltige Entwicklung der Bodenseeregion ein, sei dies wirtschaftspolitisch oder umweltpolitisch. Im Vorfeld des Energietages galt es für die Veranstalter Schüler einzuladen, die sich in der Vergangenheit bereits intensiv mit dem Thema Energieversorgung beschäftigt hatten.

Die Regierungsrätin des Kantons Schaffhausen, Ursula Hafner-Wipf, begrüßte gemeinsam mit dem Stadtpräsidenten von Schaffhausen, Thomas Feurer, und dem Bundestagsabgeordneten Andreas Jung die Jugendlichen in der Schweiz. Die Schüler unternahmen Exkursionen zu Orten im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet, an welchen sich Vorzeigeprojekte für die Produktion nachhaltiger Energie befinden. Unter anderem besichtigten sie die Hackschnitzelanlage der Randegger Ottilien-Quelle und die Biogas-Anlage in Ramsen. Im Singener Rathaus arbeiteten die Jugendlichen die Ergebnisse ihrer Exkursionen aus. Bevor die Präsentation der Tagesergebnisse 

Der Südwesten als Sonnengebiet nutzt seine Vorteile: Eine Exkursionsgruppe des Jugendenergietages der Bodensee Agenda 21 im Solarpark Rickelshausen.

vor allen Teilnehmern erfolgte, hieß der Singener Oberbürgermeister Oliver Ehret die Tagungsteilnehmer willkommen und verwies auf die Dringlichkeit für die Jugend von heute, sich um die Energieproblematik von morgen zu kümmern. Wie die energiepolitische Zukunft gestaltet werden könnte, referierte Bene Müller, Vorstand von Solarcomplex Rielasingen.

Die Chance, Ministerialdirektor Bernhard Bauer zur Umweltpolitik zu befragen, nutzten die Schüler ausgiebig. Der Jugendenergietag als Kooperation zwischen Schaffhausen und Singen stellt einen wichtigen Beitrag zum grenzübergreifenden Engagement für den Klimaschutz dar.


Anmerkung der Pressespiegelredaktion:
An diesem Jugendenergietag nahmen unter der Leitung von Hermann Dietrich und Gerhard Löffler auch Schüler des Technischen Gymnasiums der Jörg-Zürn-Gewerbeschule teil.

 
 
 

Südkurier Singen, 27.11.09  

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