> Pressespiegel > Bericht: 24. Jul. 1999
 

Gewerbeschule Überlingen erweiterte Werkstatt

Für 2,1 Millionen Mark in zehn Monaten erstellt - 
Neue CNC-Maschine mit modernster Technik

Schreiner, Holzmechaniker und Glaser können sich freuen: Die Jörg-Zürn-Gewerbeschule in Überlingen hat eine moderne Werksatt für den Handwerkernachwuchs in Betrieb genommen. Ab dem nächsten Schuljahr stehen die Räume, für 2,1 Millionen Mark gebaut, den Auszubildenden zur Verfügung. Oberbürgermeister Patzel bezeichnete den Erweiterungsbau anläßlich der offiziellen Einweihung als absolut imponierend und vorbildlich für die Überlinger Schullandschaft. Die Werkstatterweiterung, die den ersten Bauabschnitt der Erweiterungsbaumaßnahmen für das Berufliche Schulzentrum in Überlingen darstellt, konnte bereits nach zehn Monaten beendet werden. Der zuständige Architekt Dietmar Kolberg hatte während der Einweihung von eine der interessantesten Baustelle vom ersten bis zum

letzten Tag gesprochen. Die Baukosten teilen sich das Land (1,3 Millionen) und der Bund (0,8 Millionen).

Neben einem neunen Werkraum verfügt die Gewerbeschule jetzt auch über eine neue CNC-Maschine mit modernster Computertechnik. Mit dieser drei Tonnen schweren Maschine lassen sich alle Fräs- und Bohrarbeiten in Massivholz, Spanplatten und Kunststoff erledigen. Sie besitzt eine zehn PS starke Elektrofrässpindel mit automatischem Wechsler für zehn Werkzeuge und ein Bohraggregat mit einzeln abrufbaren Bohrspindeln. Neu sind auch eine Britettieranlage, die abgesaugte Holzspäne um ein Vielfaches komprimieren kann, ein Schleifraum mit einem Vakuumschleifspantisch sowie ein Lackierraum.


Quelle: Südkurier, 24. Juli 1999, Lokalteil Überlingen